Tomatenhaus bauen

Da es nicht selten vorkommt, dass ein Sommer verregnet ist, gedeihen die Tomaten nicht so, wie der Hobbygärtner sich das vorgestellt hat. Tomaten brauchen Wärme, und wenn es zu häufig regnet, dann reagieren sie mit fleckigen Früchten. Um eine gute Ernte verzeichnen zu können, ist ein Tomatenhaus erforderlich. Damit man das Tomatenhaus selber bauen kann, sollte vorher eine Liste der benötigten Werkstoffe erstellt werden. Dazu gehören imprägnierte Holzpfähle als Gerüst und eine dicke, lichtdurchlässige Plane. Diese Tomatenhaus Bauanleitung ist eine preiswerte Variante und sollte auch dem Ungeübten leicht von der Hand gehen.

Bevor mit dem Bau begonnen wird, muss zunächst ein guter Standort gesucht werden. Dieser sollte geschützt sein und nicht im Schatten von hohen Bäumen liegen. Die Größe richtet sich nach dem Bedarf an Pflanzen. Diese gedeihen sehr gut, wenn sie nach dem Pflanzen einen Radius von 50 cm zum Wachsen haben. Wer also acht Tomatenpflanzen anbauen möchte, der sollte eine Grundfläche von vier Metern mal einem Meter planen. Die Höhe des Hauses sollte so gestaltet sein, dass der Gärtner gut darin stehen kann. Es müssen Pfähle gekauft werden, die circa neun mal neun Zentimeter dick sind und eine Gesamtlänge von zwanzig Metern haben. Die Plane sollte eine Fläche von 24 qm abdecken.

Das Holz wird angespitzt und mit einem dicken Hammer in die Erde eingebracht. Dafür werden vorne je drei Pfähle mit einer Höhe von jeweils zwei Metern verarbeitet und hinten ebenfalls drei Pfähle mit einer Höhe von ungefähr 1,80 m. Diese Neigung muss sein, damit das Wasser abfließen kann und nicht auf dem Dach stehen bleibt. Nach dem Setzen der Pfähle werden drei Holzstücke so beschnitten, dass sie zwischen die Pfähle vorne und hinten passen. Sie sollten mit feuerverzinkten Winkeln befestigt werden. Die passende Folie legt man danach so über das Gerüst, dass an einer vorderen Seite der Eingang entsteht. So kann man rasch und preiswert sein eigenes Tomatenhaus bauen.