Veranda bauen

Wer träumt nicht davon, abends den Sonnenuntergang auf seiner eigenen Veranda zu genießen? Nun kann man sich entweder eine Firma leisten, die einem eine schicke Veranda bauen soll, was allerdings nicht gerade günstig ist, oder man kann mit ein wenig handwerklichem Geschick und der richtigen Veranda Bauanleitung seine Veranda selber bauen. Ganz wichtig beim ­Veranda bauen ist das richtige Holz, wie etwa Bretter und Balken aus einheimischem Kiefer- oder Fichtenholz. Diese lassen sich leicht ­verarbeiten und falls einmal etwas beschädigt wird, lässt es sich ganz einfach ersetzen. Natürlich muss jedes verwendete Holz vor der Verarbeitung tiefdruckimprägniert werden, um es vor der Verwitterung zu schützen. Ebenso wichtig ist auch der Schutz vor Feuchtigkeit aus dem Erdreich, deshalb benötigt man eine Unterkonstruktion aus einem Sandbett oder Grobkies, ein Wurzelvlies, Betonplatten und darüber Traghölzer, die auf den Betonplatten verdübelt werden.

Hier die Veranda Bauanleitung:
Als erstes ein Sandbett mit Gefälle anlegen, bei Untergründen, die wasserundurchlässig sind, statt Sand Grobkies verwenden. Darauf wird das Wurzelvlies ausgelegt, welches zwar Wasser von oben nach unten abfließen lässt, andersherum aber keine Pflanzen von unten nach oben durchdringen können. Dann noch die Betonplatten so auslegen, dass die anschließende Konstruktion aus Traghölzern darin verdübelt werden kann.
Nachdem die Unterkonstruktion fertig ist, kann ­das eigentliche Veranda selber bauen beginnen. Hierfür die Befestigungspunkte für die Deckbretter vorbohren. Dann das Holz in regelmäßigen Abständen von 4-6mm auf die Unterkonstruktion schrauben. Zum Schrauben eignen sich am besten Edelstahlschrauben, da diese später nicht rosten. Denn die Köpfe der Schrauben bleiben ja sichtbar und sind somit auch der Witterung ausgesetzt. Außerdem sehen Edelstahlschrauben auch noch edler aus als herkömmliche Stahlschrauben. Wenn sie ihre Veranda allein bauen, sollten sie, je nach Größe, etwa einen ganzen Tag einplanen.

Zum Abschluss sollte das Holz noch, je nach Geschmack, geölt, lasiert oder mit Holzfarbe gestrichen werden. So wird das Holz optisch veredelt und als günstiger Nebeneffekt auch gleichzeitig noch geschützt.